Lernziel: Du kannst Potenzen berechnen, Potenzgesetze anwenden und Wurzeln als Potenzen schreiben. Voraussetzung: Multiplikation und Bruchrechnung.
Was bedeutet eine Potenz?
In 24 ist 2 die Basis und 4 der Exponent. Ein positiver ganzzahliger Exponent sagt, wie oft die Basis als Faktor vorkommt: 24 = 2 · 2 · 2 · 2 = 16. Achtung: Das ist nicht 2 · 4.
Die wichtigsten Potenzgesetze
Für die folgende Regelsammlung nehmen wir positive Basen x und y an. Damit sind auch gebrochene Exponenten eindeutig als reelle Zahlen definiert.
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Bei der Multiplikation mit gleicher Basis addierst du die Exponenten; beim Potenzieren einer Potenz multiplizierst du sie. Ein negativer Exponent bildet den Kehrwert: 2−3 = 1/8.
Wurzeln als Potenzen
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Beispiel: 161/2 = √16 = 4 und 82/3 = (∛8)2 = 4. Bei geraden Wurzeln sind negative Radikanden in den reellen Zahlen nicht erlaubt. Die Quadratwurzel bezeichnet immer die nichtnegative Lösung: √9 = 3.
Vorzeichen, Null und typische Fehler
- (−3)2 = 9, aber −32 = −9: Die Klammer entscheidet, ob das Minus mit potenziert wird.
- Für x ≠ 0 gilt x0 = 1. Der Ausdruck 00 ist in dieser Schulregelliste nicht definiert. Negative Exponenten sind bei der Basis 0 ebenfalls nicht definiert.
- Potenzen verteilen sich im Allgemeinen nicht über Summen: (2 + 3)2 = 25, aber 22 + 32 = 13.
- Für jede reelle Zahl x gilt √(x2) = |x|. Beispiel: √((−5)2) = 5.
Übungsaufgaben
- Berechne 32 · 34.
- Vereinfache (x3)2/x4 für x > 0.
- Berechne 251/2, 2−4 und (−2)3.
- Erkläre, warum √(a + b) nicht allgemein √a + √b ist.
Lösungen anzeigen
- 36 = 729.
- x6/x4 = x2.
- 5; 1/16; −8.
- Gegenbeispiel a = b = 1: links √2, rechts 2.

Eine Antwort auf „Potenzen und Wurzeln“
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